Motivationsschreiben für ein Auslandssemester in den Niederlanden

Wer sein Studium durch ein Auslandssemester aufpeppen will, kommt nicht am Motivationsschreiben vorbei.

Für engagierte Hochschüler ist es ein fester Bestandteil der Bewerbungsmappe und gehört neben Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf zum Pflichtprogramm. Die Niederlande sind für Studenten weltweit ein attraktiver Ort, um sich in das Abenteuer Auslandssemester zu stürzen. Seht ihr das auch so? Dann bleibt dran! Denn, was in das Motivationsschreiben gehört und warum die Niederlande schon immer euer liebstes Reiseziel waren, erfahrt Ihr im folgenden Beitrag.

Die Bewerbung in einer Nussschale

Die Beantragung eines Auslandssemesters ist heutzutage kein schwieriges Unterfangen. Ist die Entscheidung gefallen und das Reisegepäck bereits gedanklich verstaut, fehlt nur noch die richtige Bewerbung bzw. das richtige Motivationsschreiben. Der Bewerber bewirbt sich nicht bei der Partneruniversität, sondern bei der Heimuniversität – oder noch genauer, bei dem zuständigen Stipendiumsbeauftragten des ausgewählten Programmes.

Ob Erasmus, Promos, DAAD oder ein anderes Programm, wer sich bei ihnen für ein Stipendium bewirbt, muss Überzeugungsarbeit leisten. Dabei ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Oft gibt es nicht genügend freie Plätze für alle Bewerber. Somit muss jeder Grund sitzen. Sonne, Strand und Party, fallen also weg. Die Kultur, Sprache und natürlich hervorragende Partneruniversität, hören sich dagegen schon besser an. Darüber hinaus habt ihr eine klare Beziehung zum Zielland oder -ort und wisst über die dortigen Gegebenheiten genauestens Bescheid. Letztendlich sollte jeder Grund direkt mit euch in Verbindung gebracht werden. Floskeln und haltlose Hintergründe sind durchschaubar.

Aufbau & Inhalt

Grundsätzlich kann von zwei verschiedenen Typen von Motivationsschreiben gesprochen werden:

1.    Die erste Variante ist an das Bewerbungsschreiben angelehnt. Chronologisch folgen hier ein vollständiger Briefkopf, eine Betreffzeile, die vollständige Anrede des Studienbeauftragten und ein erster, einleitender Textabschnitt. Darauf geht es an die eigentliche Darlegung der Motivation für das Auslandssemester.

2.    Die zweite Möglichkeit ist an die sogenannte „dritte Seite“ angelehnt. Briefkopf, Betreffzeile und Anrede werden hier ausgelassen. Über die Darlegung der Motivation wird lediglich eine passende Überschrift, z.B. „Meine Motivation für ein ?-Stipendium“, gesetzt. Diese Vorgehensweise wird im Regelfall bei gesondert beiliegenden Schriftstücken verwendet, die auf der Uniwebsite heruntergeladen werden können.

Nun folgt der erste Absatz des Fließtextes. Dieser sollte von eurem grundlegendem Interesse handeln. Wieso habt ihr die Niederlande gewählt und nicht Frankreich? Grundlage dieses Interesses müssen nicht zwangsläufig schulische Ausflüge oder universitäre Aufenthalte sein. Die jahrelange Erfahrung durch Familienurlaube kann ebenfalls als Ausgangsebene genutzt werden.

Der nächste Abschnitt bezieht sich auf die Heimuniversität, die Lehre und die angestrebte Partneruniversität. Diese Punkte sollten dabei auf den bisherigen Studienverlauf ausgerichtet sein. Vorsorglich ist es ratsam sich über das Angebot der Partneruniversität und die Anrechnungsmöglichkeiten an der Heimuniversität zu informieren.

Im letzten Abschnitt geht es noch einmal um das Zielland. Hier wird der Fokus auf die kulturellen Angebote gelegt. Das Ausmaß des Motivationsschreibens ist bei jeder Universität unterschiedlich. Daher solltet Ihr euch im Voraus über die angebrachte Länge informieren. Häufig wird ein Maximum von 2 Seiten angegeben. Dabei geht man von einer perfekten Länge von 1,5 Seiten aus.

Sprache

Obwohl die sprachliche Qualifikation des Bewerbers natürlich eine bedeutende Rolle spielt, ist sie im Motivationsschreiben sekundär, da es in Zusammenarbeit mit einem Programm, wie Erasmus und Co. (unabhängig vom Zielland) in Deutsch verfasst wird – der Adressat ist die Heimatuniversität. Daher ist es jedoch umso bedeutsamer seine sprachlichen Kenntnisse gut belegen zu können, beispielsweise durch einen aktuellen Sprachkurs oder frühere Unterrichtstunden.



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