Eine junge Frau schüttelt jemandes Hand in einem Büro.
Durch ein Praktikum sammelst du erste praktische Erfahrungen.

Praktikum in den Niederlanden

Um im Studium bereits praktische Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen, absolvieren viele Studenten ein Praktikum. An niederländischen Fachhochschulen ist das Praktikum meist verpflichtend ins Studium integriert, jeder Student absolviert in der ersten Hälfte des dritten Studienjahres eine 5-monatige Praxisphase. Und auch wenn es an Universitäten nicht speziell eingeplant ist, können Studenten im Rahmen des Minors oder der Bachelorarbeit schon im Studium praktische Erfahrungen sammeln.

Praktika bei niederländischen Großunternehmen

Durch ein Praktikum in den Niederlanden lernst du die Arbeitskultur kennen und bist danach noch besser integriert. Außerdem befinden sich in den Niederlanden die Hauptsitze vieler attraktiver Unternehmen wie Unilever, Philips, Shell und ING. Besonders für deutsche Studenten interessant sind die niederländischen Niederlassungen deutscher Unternehmen, wo Zweisprachigkeit und Erfahrung mit beiden Kulturen sehr geschätzt werden.  

Bezahlung im Praktikum

Ein Praktikum, das auf Niederländisch übrigens “stage” heißt, ist in den Niederlanden meist bezahlt. Die Höhe der Bezahlung variiert je nach Ausbildung, Erfahrung und Unternehmen. Häufig liegt das Gehalt für Praktikanten bei rund 500 Euro im Monat.     

Praktikumssuche

Auf der “Nationale Carrierebeurs”, einer Jobmesse die zweimal im Jahr in Amsterdam stattfindet, stellen sich zahlreiche Unternehmen vor. Darüber hinaus werden spezielle Workshops für Studenten angeboten. Mehr Informationen dazu findest du unter www.carrierebeurs.nl. Weitere Praktikumsplätze findest du außerdem entweder auf den Websites der jeweiligen Unternehmen oder in Online-Datenbanken wie beispielsweise www.stageplaza.nlwww.studentenbureau.nl und www.stagehulp.nl. Bei der Suche nach einem Praktikumsplatz solltest du auf jeden Fall auch die Kontakte der Hochschule und deiner Dozenten zu Betrieben im In- und Ausland nutzen. An den Universitäten gibt es außerdem Vereinigungen, die sich mit der Vermittlung von Praktikumsplätzen beschäftigen. 

Social Media-Kanäle: Neben Facebook sind auch Netzwerke wie LinkedIn und Xing hilfreich, um dich über deine zukünftigen Arbeitgeber zu informieren. Höre dich auch in deinem Bekanntenkreis um.

Du hast die Jobzusage…

Gratuliere! Erkundige dich über Land und Leute sowie bürokratische Belange wie Förderungen und Versicherungen. WICHTIG: In den Niederlanden benötigst du eine BSN-Nummer, um eine Arbeitsgenehmigung zu erhalten. Einen Termin für diese solltest du, wenn möglich, schon von zuhause aus beantragen. Nähere Informationen dazu kann dir bestimmt dein zukünftiger Arbeitgeber geben. Auch mit der Zimmer-/Wohnungssuche kannst du bereits loslegen. Denn Amsterdam ist eine begehrte Stadt für internationale Studierende und daher ist es nicht einfach, rasch eine günstige Wohngelegenheit zu finden.

Van harte welkom in Nederland!

Das Abenteuer kann beginnen! Lass dich von anfänglichen Schwierigkeiten nicht unterkriegen, sondern gehe voller Motivation an die Arbeit! Folgende Tipps können behilflich sein, um das Beste aus deinem Praktikum zu machen:

  • Fiets ist Pflicht: Die Niederländer radeln bei jedem Wetter: Der Drahtesel ist das wichtigste Fortbewegungsmittel. Du wirst rasch merken, dass man es mit einem Fahrrad viel leichter hat, von A nach B zu kommen.
  • Social Media-Gruppen: Tritt diversen Gruppen in deinen sozialen Netzwerken bei. Hier kannst du nicht nur ein Zimmer, ein günstiges Fahrrad etc. finden. Es ist auch eine Möglichkeit, Gleichgesinnte zu finden: zum Beispiel gibt es Expat- oder Erasmus-Gruppen, die regelmäßig Treffen und Events organisieren: sehr hilfreich, wenn du noch nicht so viele Leute kennst.
  • Genieße die Zeit! Trotz der überschaubaren Fläche des Landes haben die Niederlande viel mehr zu bieten als die aufregende Hauptstadt Amsterdam, Windräder und Tulpen. Nutze Wochenenden, um das Land zu erkunden und auf Events zu gehen.

Am Arbeitsplatz:

  • Networking: Verbringe Pausen mit deinen Kollegen. So kannst du sowohl dein soziales als auch berufliches Netzwerk erweitern. Freitags ist es in Holland außerdem üblich, nach Dienstschluss bei dem sogenannten „Borrel“ gemeinsam mit Kollegen ein „Biertje“ (Bier) zu trinken und sich „gezellig“ zu unterhalten.
  • Dich stört etwas? Sprich deinen Vorgesetzten darauf an. Es gibt bestimmt eine Lösung!
  • Ernte die Lorbeeren: Lass dir am Ende deine Praxiserfahrung nachweisen – denn diese Referenzen kommen dir für deine Karriere zugute.


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