Employabilty
Employabilty wird in Holland groß geschrieben.

Employability

Das Erfolgsrezept: Niederländische Hochschulen setzen auf Employability

Einen schnellen, erfolgreichen Berufseinstieg wünscht sich wohl jeder Student, jedoch sind gute Noten schon lange kein Garant mehr für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Worauf es ankommt, ist die Beschäftigungsfähigkeit (Employability). Unternehmen suchen Mitarbeiter, die sie möglichst schnell produktiv einsetzen können und hier liegt die besondere Stärke des niederländischen Hochschulsystems. Universitäten und Fachhochschulen haben es sich zum Ziel gesetzt, Studenten für den aktuellen Arbeitsmarkt auszubilden. Studierende entwickeln während ihres Studiums genau die Kompetenzen und Fähigkeiten, die Arbeitgeber verlangen. Im Vergleich zu Deutschland gelingt der Berufseinstieg niederländischer Hochschulabsolventen leichter und schneller.

Um zu erklären wie niederländische Hochschulen eine hohe Employability ihrer Studierenden erreichen, hilft ein Blick auf hochschulinterne Strukturen und Studieninhalte. In niederländischen Fachhochschulen gibt es beispielsweise für jeden Studiengang eine Berufsfeldkommission, bestehend aus Arbeitgebern und Hochschuldozenten. Gemeinsam wird hier über aktuelle Studieninhalte diskutiert. Entsprechend der Empfehlungen dieser Kommissionen werden Studieninhalte regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Eine weitere Besonderheit: Studierende haben die Möglichkeit, je nach Talent und Interesse im Studium eigene Schwerpunkte zu setzen. Ein Student im Bereich Bauingenieurwesen, der in Zukunft als selbstständiger Architekt arbeiten möchte, kann beispielsweise während eines "Minor" (Spezialisierungssemester) die hierzu nötigen unternehmerischen und betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse erwerben. Ein BWL-Student mit internationalen Berufsplänen hat die Option als Minor ein Auslandssemester oder Auslands-Praktikum zu wählen, um eine weitere Sprache sowie andere Kulturen und Mentalitäten kennen zu lernen. Die individuellen Kompetenzprofile von Absolventen eines Studiengangs sind dank verschiedener Spezialisierungen entsprechend unterschiedlich, wie auch spätere Arbeitsplätze jeweils unterschiedliche Anforderungen an die Absolventen stellen.

Employability - Eine Frage des Konzeptes  

Studiengänge werden in ihrer Konzeption oft direkt auf spätere Berufsanforderungen zugeschnitten. Bei der Universität Twente im niederländischen Enschede steht diese Anwendungsorientierung sogar im Namen einiger Studiengänge: Angewandte Kommunikationswissenschaften oder Angewandte Mathematik. Wenn du später in der Personalabteilung arbeiten möchtest, kannst du in den Niederlanden bereits ab dem ersten Semester Personalmanagement studieren und nicht wie in Deutschland BWL mit anschließender Spezialisierung. Gleiches gilt für viele weitere Studiengänge wie Marketing,  Tourismus- und Freizeitmanagement oder Textilmanagement.

In vielen Studiengängen kommen Studierende zudem bereits im ersten Semester mit ihrem zukünftigen Arbeitsfeld in Kontakt. Praktika und kleine Projekte vermitteln erste Eindrücke vom späteren Beruf.  Diese klare Ausrichtung auf die spätere Tätigkeit ab dem ersten Studienjahr erhöht die Employability der Studierenden. Als gewünschte Folge der hohen Employability niederländischer Hochschulabsolventen finden diese entsprechend schnell einen Job.



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